Lebenskrisen überwinden – wie du schwierige Phasen besser meisterst

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Lebenskrisen überwinden – und am Ende stärker sein als vorher: Schwierige Phasen im Leben gibt es unausweichlich. Die Frage ist nur, wie wir mit ihnen umgehen und was wir daraus am Ende lernen. 

Die eigenen Ressourcen entdecken – Lebenskrisen überwinden

Manchmal brauchen wir Impulse, um Lebenskrisen zu überwinden und uns persönlich weiter zu entwickeln. Wünschst auch du dir Motivation für konkrete Schritte hin zu mehr Gesundheit und Zufriedenheit? Dann habe ich das passende Angebot für dich: Auf der Grundlage einer evidenzbasierten Methode, der Messung der Herzratenvariabilität, zeige ich dir deine eigene Gesundheit, dein Stresslevel und deine Ressourcen eindrucksvoll in Zahlen und Bildern. Auf Basis deiner individuellen Gesundheitsdaten finden wir gemeinsam heraus, welche Situationen dir mental und körperlich gut tun, wofür du brennst und wie du besser auf dich selbst achten kannst. Mehr Informationen findest du hier: rheinpraevention.de. Vielleicht helfen dir aber auch schon die Tipps in diesem Beitrag weiter!

Schwierige Phasen im Leben besser meistern und die eigenen Ressourcen zur Presönlichkeitsentwicklung nutzen.
Lebenskrisen überwinden – wie du schwierige Phasen im Leben besser meisterst
Lebenskrisen überwinden – wie du schwierige Phasen im Leben besser meisterst

Tabuthemen

Es ist ein Thema, über das die meisten nicht gerne reden oder schreiben: Schwäche, Selbstzweifel, Krankheit, Depression – dabei erlebt jede*r im Leben mal schwierige Phasen.
Wer sich in den verschiedenen Social Media-Plattformen herumtreibt, bekommt aber den Eindruck, dass dort nur fitte, immer gut gelaunte, super motivierte, sich gesund ernährende Menschen mit vielen Freunden, viel Urlaub und einem rundum perfekten Leben unterwegs sind.
Aber mal ganz ehrlich: So sieht das echte Leben einfach nicht aus! Das habe ich auch selber schon oft erfahren. Ich zeige dir mit meinen Tipps, was mir geholfen hat, schwierige Phasen und Lebenskrisen zu überwinden.

Lebenskrisen und Ängste überwinden

Manchmal ist eben nicht nur Sonne und gute Laune angesagt

1) Nimm dich und deine Probleme an

Für mich einer der wichtigsten Punkte, der auf die meisten negativen Gefühle und Ängste zutrifft (deshalb auch mein erster Tipp in meinem Blogbeitrag darüber, wie du die Angst vor dem alleine reisen überwindest): Nimm deine Gefühle an, nimm deine Situation an und nimm dich selbst an.
Es bringt nichts, sich in Fragen wie „Was wäre wenn…?“ oder „Warum ich…?“ zu verlieren und darüber zu grübeln, wie es hätte anders kommen können. Genauso ist es nicht hilfreich, wenn du dir selber Vorwürfe machst oder dich vielleicht sogar selber abwertest, weil es dir gerade nicht so gut geht. Häufig möchten wir stark wirken und uns selber und anderen nicht eingestehen, dass es uns gerade schlecht geht. Das wird aber an der Situation nichts ändern. Deshalb versuche dir zu sagen: Ich bin im Moment in einer Phase, in der es mir nicht gut geht. Und das ist ok und völlig normal. Solche Phasen durchlebt so gut wie jede*r irgendwann mal und sie gehen auch wieder vorbei.

Ängste annehmen

Die eigene Situation annehmen: Manchmal gar nicht so einfach.

2) Rede über deine Gefühle

Wenn du deine Situation und deine Gefühle akzeptiert hast, dann ist es gleich viel leichter, darüber zu reden. Und das hilft: Du fühlst dich weniger alleine und häufig können dir andere Menschen neue Perspektiven und vielleicht sogar Lösungswege aufzeigen.
Neben Gesprächen mit Verwandten, Freunden oder dem*der Partner*in kann es auch helfen, dich mit Menschen auszutauschen, die deine Situation kennen. Dann wirst du schnell merken, dass deine Gefühle und Ängste völlig normal sind und dass andere Menschen ähnliche Situationen schon mal durchlebt haben.
Wenn du in deiner Umgebung niemanden kennst, kann auch eine kurze Recherche in Internetforen oder Social Media-Gruppen helfen – zu vielen Problemen gibt es Gruppen, in denen sich Menschen austauschen und gegenseitig helfen!

Empfehlung: Auf dem Blog Travelous Mind schreibt die Autorin Denise über Achtsamkeit und über das Leben und Reisen mit der chronischen Erkrankung Mukoviszidose. Ihre offenen und ehrlichen Worte über ihren Umgang mit der Krankheit, über ihre Ängste und über das, was sie daraus fürs Leben gelernt hat, finde ich immer wieder beeindruckend, berührend und unglaublich inspirierend. Auch ihre Reiseberichte sind sehr individuell und außergewöhnlich. Schaut mal auf ihrem Blog vorbei!

Lebenskrisen überwinden über Probleme reden

Probleme immer nur mit dir selber auszumachen, kann auf Dauer belastend sein

3) Prüfe deine Beziehungen

Manchmal gibt es Menschen, die – bewusst oder unbewusst – dafür sorgen, dass wir uns nicht gut fühlen. Negative Sticheleien, übermäßige Kritik, oberflächliche Bewertungen: Auf Dauer kann das dazu führen, dass wir uns richtig schlecht fühlen.
Deshalb ist es wichtig, auch beim Thema Freundschaft achtsam zu sein und sich die eigenen Ansprüche und Bedürfnisse bewusst zu machen. Häufig entwickeln sich Freundschaften auch erst mit der Zeit und sehr schleichend in eine negative Richtung, sodass wir es eventuell zuerst gar nicht wahrnehmen.
Wichtige Kriterien einer Freundschaft sind, dass man zusammen Spaß haben, aber auch über ernste Themen reden kann. Außerdem sollte es möglich sein, über Konflikte zu sprechen und sie gemeinsam zu lösen – denn wenn das nicht geht, wird die Freundschaft früher oder später ohnehin enden. Und wer nur oberflächliche Freundschaften führt, wird früher oder später damit konfrontiert sein, dass Menschen sich in schwierigen Situationen abwenden und nicht bereit sind, in die Freundschaft zu investieren.
Deshalb ist es sinnvoll, aufmerksam zu sein und die Beziehungen zu anderen Menschen immer wieder zu prüfen. Manchmal entwickelt man sich auch einfach so auseinander und das ist auch völlig in Ordnung.

Freundschaften sind wichtig und helfen uns in schwierigen Lebensphasen

Gute Freundschaften sind wichtig, aber auch nicht leicht zu finden

4) Nimm dir bewusst Zeit für dich und fokussiere dich auf positive Dinge

Gerade wenn es dir nicht gut geht, solltest du dir viel Zeit für dich selbst nehmen und dabei versuchen, dich auf die positiven Dinge zu fokussieren. Frage dich doch mal aktiv: Was ist gerade gut, wofür bin ich dankbar? Es kann auch helfen, diese Dinge aufzuschreiben, um sie dir bewusst zu machen. Auch in schwierigen Situationen gibt es meistens etwas, für das wir dankbar sein können.
Versuche außerdem, nicht ins Grübeln zu geraten und dich dabei in negativen Gedankenspiralen zu verlieren. Häufig malen wir uns die schlimmsten Szenarien aus und überlegen, was wir bloß tun, wenn sie eintreten – dabei tun sie das in den meisten Fällen gar nicht und die ganzen negativen Gedanken haben wieder nur Energie gekostet. Natürlich solltest du dich über eine Situation und mögliche Folgen – auch die negativen – informieren. Aber eben nur soweit, bis du informiert bist. Wenn dann die Gedanken an das Negative einfach nicht weggehen wollen, versuche aktiv „Stopp!“ zu sagen und dich wieder auf das Positive zu fokussieren.

Empfehlung: Mit meinem Angebot zur Gesundheitsförderung, Stress- und Burnoutprävention helfe ich dir dabei, eigene Ressourcen zu erkennen und dich auf das zu konzentrieren, was deine Gesundheit und dein Wohlbefinden fördert. Ich würde mich freuen, dich kennen zu lernen und dich auf deinem Weg ganz individuell zu unterstützen. Hier findest du mehr Informationen: rheinpraevention.de

Raus in die Natur

Wenn es dir rein körperlich möglich ist, gehe außerdem raus – in die Natur, in den Wald, an einen See, ans Meer. Es ist erstaunlich, welche positive, ausgleichende Wirkung die Natur auf uns haben kann. Und sie lässt auch viel mehr Raum zu, den Gedanken freien Lauf zu lassen. Wenn ich gestresst oder traurig bin, hilft es mir meistens sehr, durch den Wald zu den Ville-Seen direkt vor meiner Haustür zu spazieren. Das mache ich dann häufig auch bewusst ohne Smartphone. Denn ständige Erreichbarkeit kann auch erheblich zu Stress beitragen.

Nimm dir Zeit für dich selbst und fokussiere dich auf das Positive

5) Scheue dich nicht, professionelle Hilfe zu beanspruchen

Es gibt Situationen, die wir einfach nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Dann ist es sinnvoll und vor allem vollkommen in Ordnung, sich professionelle Hilfe von einer*m Psychotherapeut*in zu holen. Leider ist dieses Thema in der Gesellschaft oft tabuisiert und Menschen trauen sich nicht, eine Therapie zu beginnen – aus Angst, dafür negativ bewertet zu werden. Dabei ist es genau das Gegenteil: Sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht und Probleme aktiv anzugehen, ist richtig stark!

Dieser und alle anderen Tipps gelten übrigens ganz explizit auch für Männer. Häufig wird so etwas als „Frauenthema“ abgetan, was nicht nur völliger Unsinn ist, sondern auch zu ungesunden Verhaltensmustern und zu Gewalt führt. Mehr dazu kannst du in diesem Artikel „Toxische Männlichkeit: Das gefährliche Schweigen der Männer“ nachlesen.

Schwierige Phasen überwinden – Auszeiten helfen dabei

Eine Therapie kann dabei helfen, Probleme zu lösen und die positiven Dinge wieder wahrzunehmen

Austausch und gegenseitige Inspiration

Ich hoffe, dass ich euch mit dem Beitrag inspirieren und ermutigen konnte und würde mich über einen Austausch mit euch freuen – hinterlasst mir also gerne einen Kommentar mit euren Tipps und Erfahrungen!

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Lebenskrisen überwinden Psychologie

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2 thoughts on “Lebenskrisen überwinden – wie du schwierige Phasen besser meisterst

  1. Ein wunderbarer Beitrag. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass es nicht darum gehen kann, Krisen grundsätzlich zu vermeiden (beispielsweise in dem man nie Risiken eingeht) – Es geht darum, vernünftig mit schwierigen Situationen umzugehen. Vielen Dank für diesen Artikel.
    Beste Grüße.
    Sebastian

    1. Hallo Sebastian,

      vielen Dank für deinen Kommentar – es freut mich sehr, dass dir der Artikel gefällt und ich stimme dir voll und ganz zu: Es geht nicht darum, Krisen zu vermeiden, denn das ist einfach unmöglich. Umso wichtiger ist, dass wir offen mit ihnen umgehen und Lösungen finden, wenn sie denn dann da sind.

      Viele liebe Grüße!
      Marcella

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