#greensetters – eine Aktion für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

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Die Aktion #greensetters soll all jene zusammenbringen, die für Klimaschutz und Nachhaltigkeit kämpfen. Sie soll motivieren, sich zu vernetzen, sich gegenseitig zu inspirieren, Tipps zu geben, Fragen zu beantworten und Strategien zu entwickeln – mit dem Ziel, letztendlich immer mehr Menschen zum nachhaltigen Handeln zu bewegen. Auch außerhalb der Filterblase!

Die Chance, den Klimawandel mit all seinen verheerenden Folgen für Menschen und Umwelt noch zu kontrollieren, ist fast vertan. Diesen Satz habe ich vor ein paar Tagen zusammen mit der Meldung gelesen, dass die Treibhausgase in der Atmosphäre einen neuen Höchststand erreicht haben und dass es keine Anzeichen dafür gibt, dass sich dieser Trend in absehbarer Zeit ändern wird.

Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Klimaschutz wächst

Danach war ich erst einmal niedergeschlagen und hoffnungslos. Dann wurde ich wütend: Was ist das denn für ein bescheuerter „Trend“, und warum bekommt die Menschheit es nicht hin, ihn zu stoppen? Warum nur verändert sich nichts?, dachte ich mir und war ein paar Stunden lang völlig resigniert. Moment, dachte ich dann aber: Es verändert sich nichts? Das stimmt ja auch nicht so ganz.
Das große Ganze geht momentan leider wirklich nicht voran, gleichzeitig denken aber immer mehr Menschen bewusst über Nachhaltigkeit und Klimaschutz nach, möchten selber dazu beitragen und stellen die Verbindung her zwischen ihrem eigenen Verhalten und dessen Auswirkungen. Das jüngste Beispiel dafür sind wohl die Schwed*innen, die merklich weniger fliegen, seit es mehr Berichte gibt, die auf die Klimawirkung des Tourismus hinweisen.
Nicht nur in Artikeln und Fachzeitschriften werden immer mehr Stimmen für den Klimaschutz und für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft laut, auch in den Sozialen Medien wächst das Interesse für diese Themen merklich, wenn zum Beispiel Accounts wie der von Zero Waste Deutschland innerhalb kurzer Zeit knapp 15.000 Follower erlangen, weil sie tolle und praktische Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag geben.

Wandern im Wald

Auf grünen Wegen: Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Klimaschutz wächst!

Jede*r kann Greensetter sein!

Es ist also lange nicht allen egal, was momentan passiert. Das ist auch gut so, denn: Wir sind die letzte Generation, die noch etwas gegen den Klimawandel tun kann! Wir können diesen „Trend“ noch umkehren und unseren eigenen Trend schaffen, in eine Richtung, die für uns, das Klima, die Natur und die nächsten Generationen auf diesem Planeten gut ist! Wir können #greensetters sein!
Unter diesem Hashtag möchte ich ab nächster Woche immer wieder regelmäßig Aktionen starten und damit eine Art „Think Tank“ für alle bilden, die das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz kommunizieren oder die einfach Tipps und Inspirationen für mehr Umweltschutz im Alltag erhalten möchten.
Neben ganz praktischen Tipps soll es deshalb auch darum gehen, sich zu vernetzen und gemeinsam Strategien zu entwickeln: Wie kommuniziert man Nachhaltigkeit an Menschen, was führt wirklich zu einem Umdenken? Und wie erreicht man Menschen auch außerhalb der Filterblase? Mit diesen Themen habe ich auch beruflich immer wieder Kontakt, da ich bei fairkehr in Bonn arbeite – ein Verlag und eine Agentur, die Nachhaltigkeit, Mobilität und Tourismus kommuniziert. Ich möchte mit #greensetters Wissen weitergeben, aber auch gemeinsam weiterentwickeln. Jede*r kann mitmachen und es sind alle Tipps und Vorschläge willkommen! Jede*r kann #greensetter sein!

Motivation und Good News im Dezember

Die Aktion soll nicht einmalig stattfinden, sondern langfristig und dauerhaft. Der genaue Ablauf entwickelt sich sicher aus der gemeinsamen Teilhabe vieler Menschen.
Der grobe Plan für den Start: Am Dienstag (27.11.) geht es bei Instagram mit einem „Warum?“ los: Warum ist es wichtig, jetzt sofort die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz anzugehen? Teilt eure Gedanken dazu, überlegt, warum ihr diese Themen wichtig findet, was euch motiviert und was euch am meisten bewegt. Postet unter dem #greensetters einen Beitrag oder erstellt eine Liste in euren Stories – mehr Infos und eine Vorlage bekommt ihr am Dienstag!
Ab Dezember soll die Aktion dann mit Monatsthemen weitergehen. Den Dezember stelle ich unter das Motto „Motivation und Good News“. Wir lesen so oft negative Nachrichten und das Positive geht dabei leicht unter – dabei kann gerade das besonders motivierend sein. Ich möchte einen Austausch darüber anregen, was uns motiviert und welche positiven Beispiele es gibt. Lasst uns einen positiven Jahresrückblick wagen und mit ebenso positiven Aussichten, guten Ideen und vielleicht auch dem ein oder anderen Vorsatz für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz in das neue Jahr starten!

Freundschaften sind wichtig und helfen uns in schwierigen Lebensphasen

Motivation und Good News: Positiv ins neue Jahr starten!

Green Bloggers Meetup 2019?

Die Aktion soll keineswegs nur online und digital stattfinden: In 2019 würde ich gerne, am liebsten mit anderen Menschen zusammen, ein „Green Bloggers Meetup“ organisieren, bei dem ein lebhafter Austausch auch im real life stattfinden kann.

Habt ihr Lust, gemeinsam #greensetters zu sein? Dann freue ich mich unglaublich darüber, wenn ihr diesen Beitrag teilt, wenn ihr zahlreich an der Aktion teilnehmt, Themenvorschläge macht und Ideen einbringt! Zunächst startet die Aktion vor allem auf Instagram: Hier könnt ihr mir folgen. Später findet sie hoffentlich auch auf anderen Sozialen Medien und im echten Leben statt. Ich freue mich darauf!

Eure Marcella

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5 thoughts on “#greensetters – eine Aktion für Klimaschutz und Nachhaltigkeit

  1. Hallo Marcella,

    was ein schöner Beitrag und ein toller Aufruf mit deinem Hashtag. Wir werden uns auf jeden Fall auch was tolles dazu einfallen lassen und hoffen das sich viele an der Aktion beteiligen.

    Über ein „Green Bloggers Meetup“ im nächsten Jahr würden wir uns sehr freuen.

    Ganz liebe Grüße
    Sarah & Lea
    von Rhein Biologisch

  2. Liebe Marcella,
    Ich bin zu 100% auf deiner Seite! Es MUSS sich etwas ändern. ABER, großes aber, denn unsere Generation verläuft sich wortwörtlich: Warum muss es immer jetzt sofort sein? Warum muss ganz schnell etwas geschehen? Warum muss ich so schnell wie möglich mein Ziel erreichen – sei es der tägliche Arbeitsplatz, Schulabschluss, etc. Ökoström? Ja bitte, und das JETZT SOFORT! Kein Plastik mehr? Ja, bitte, JETZT SOFORT UND MÖGLICHST BILLIG!
    Jetzt sofort werden Menschen sich nicht ändern. Und ich glaube nur diese Langsamkeit führt dazu, dass es dann auch nachhaltig wirkt. 🙂
    Viele Grüße, Izabella

    1. Liebe Izabella,
      danke für deine Rückmeldung.
      Erst einmal: Wer hat gesagt „möglichst billig“? Ich glaube das steht nirgends. 😉
      Zum anderen ist es leider so, dass wir es mit der Langsamkeit nun Jahrzehnte lang versucht haben und das leider dazu geführt hat, dass wir jetzt an einem Punkt sind, wo einfach faktisch gesehen nur noch wenig Zeit bleibt, um den Klimawandel zu stoppen. Schon zwischen 2030 und 2050 könnten die 1,5 Grad Erderwärmung erreicht sein, und wenn das passiert, dann drohen nicht nur immer drastischere Folgen, sondern der Klimawandel könnte auch unkontrollierbar werden. Bei 4 Grad und mehr werden die meisten Erdteile übrigens für Menschen unbewohnbar sein. Bei 2 Grad drohen schon Städte wie Hamburg oder New York unterzugehen. Das könnte noch in diesem Jahrhundert passieren.
      Deshalb, und das ist von wissenschaftlicher Seite erwiesen (ich empfehle dazu den Sonderbericht zum Klimawandel des Weltklimarates IPCC zu lesen), muss sich schnell und drastisch etwas ändern. Das ist einfach ein Fakt und kein „Spleen“ der jungen Generation o.ä.
      Daher kann ich deinen Einwand wirklich gar nicht nachvollziehen.

      1. Liebe Marcella,
        Vor einem (zwei?) Monat hieß es von der Seite der Regierung, dass die Plastikflaschen/Strohhalme/Teller verbieten, WENN sie durch anderes Material ähnlich billig produziert werden können – daher (unter anderem) das möglichst billig. Ich sehe, dass wir hier mit rasanter Geschwindigkeit die Erde bombardieren.
        Mit schnell meine ich: Wir müssen schnell zur Arbeit; die Schlange im Supermarkt ist zu lang, wir müssen schnell weiter; Das Arbeitspensum ist zu hoch, dann müssen wir eben schneller arbeiten. Wir und unsere Kinder müssen möglichst schnell eine Ausbildung beenden und sofort uns in diesen Teufelskreis einreihen. Ich glaube nicht, dass wir unsere Probleme (und das der Erde) lösen können, indem wir schon wieder etwas schnell machen. Verstehst du, was ich meine? Wenn wir nicht (ganz schnell, HA) Tempo aus unserem Leben nehmen, wird sich kaum etwas ändern. Ist das so verständlicher formuliert? Im Schriftlichen ist das halt nicht immer so einfach. 🙂
        Viele Grüße, Izabella

        1. Liebe Izabella,
          ich verstehe, was du meinst. Allerdings, wenn du mal in meinem Blog ein bisschen stöberst, wirst du feststellen, dass ich die Idee der Entschleunigung in allen Lebensbereichen total unterstütze. Weg vom ständigen Streben nach weiterem Wachstum, weg von ständigem Konsum, weg vom Auto und vom Flugzeug, langsamer reisen, langsamer leben, weniger arbeiten… Ich spreche mich stark für das Modell der Postwachstumsökonomie aus (http://www.postwachstumsoekonomie.de/), das eine Entschleunigung der Gesellschaft und einer starken Reduzierung des Konsums vorsieht.
          Das einzige, was ich sage ist, dass wir alle mit einem solchen Wandel bei uns selbst anfangen und davon immer mehr Menschen begeistern sollten – davon, sich jetzt mit dem Thema zu beschäftigen und den ersten Schritt zu gehen in Richtung mehr Nachhaltigkeit. Denn, wie gesagt, hier drängt die Zeit leider, da nur noch wenige Jahre bleiben, um eine Erderwärmung von mehr als 1,5 Grad zu verhindern.
          Liebe Grüße
          Marcella

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